9 Tipps um das Beste aus Online-Fitness-Kurse herauszuholen

9 Tipps um das Beste aus Online-Fitness-Kurse herauszuholen

Neun Tipps um das Beste aus Online-Fitness-Kursen herauszuholen

 

Wie hat sich dein Fitnessprogramm in den letzten 18 Monaten verändert?

Die globale Pandemie hat unsere üblichen Gewohnheiten entwurzelt und lässt uns mehr in unseren Häusern trainieren. Bei so vielen Online-Fitness-Kursen kann man schon mal den Überblick verlieren. Trotzdem kannst du herausfinden, was für dich am besten funktioniert. Wie kann ich alleine trainieren und trotzdem das Beste für mich herausholen.

Online-Fitness-Kurse sind eigentlich ein alter Hut

Die heutigen Online-Fitness-Kurse erobern derzeit die Welt. Im Moment fühlt sich das wie eine Art Revolution an, aber es ist eigentlich eher eine Wiederbelebung. Heimfitness nannte man das früher und begann vor etwa 70 Jahren. Na, erinnerst du dich? Ich wette, die meisten von uns haben irgendwann eine DVD oder VHS im Schrank gehabt und im heimischen Wohnzimmer geturnt.

Fitness etablierte sich als Teil eines gesunden Lebensstils. Immer mehr Menschen machten Sport zu einer Priorität und gingen regelmäßig joggen. In den 1980er Jahren läutete Jane Fonda mit dem Aerobic-Workout eine Fitnesswelle aus.

Das Aufkommen von VHS-Kassetten brachte die Fitness zu Hause im großen Stil zurück. Das Bild ihres Trikots und der Stulpen, des gut gelockten Haares und des Schweißbandes können wir uns alle mit Leichtigkeit ins Gedächtnis rufen.

Arten von Online-Fitness-Kursen

Welche Möglichkeiten gibt es heute? Es gibt drei Möglichkeiten, wie du auf eine Online-Fitness-Kurse zugreifen kannst.

Auf Nachfrage oder On Demand

Auf Nachfrage bedeutet „wenn angefordert oder gebraucht“. Bei On-Demand-Fitnesskursen zeichnet ein Fitnesstrainer die Übungen im Voraus auf. Du kannst jederzeit und überall auf die Übungen zugreifen, sofern eine Internetverbindung besteht. Im Internet findest du On-Demand-Kurse mit kostenlosen und kostenpflichtigen Inhalten.

Orte wie YouTube und Vimeo sind sehr beliebt. Sogar über einen TV-Kabelanbieter gibt es On-Demand-Fitnesskurse. Selbst Dienste wie Instagram teilen täglich mehr und mehr Fitness-Inhalte.

Liveübertragung und interaktiver Livestream

Was sich in den letzten Monaten immer weiter durchsetzt sind Fitness Trainings und Workouts per Livestream. Dabei schalten sich Trainer und Trainierende über eine Videokonferenz, mit Tools wie Teams von Microsoft, Skype oder Zoom zusammen, um dann unter Anleitung des Coaches (Trainer) zu trainieren.. Manche Leute profitieren enorm davon. Livestream-Kurse bieten in jeder Sitzung noch nie dagewesene Übungen, um Langeweile zu vermeiden.

Interaktiver Livestream

Wenn du mit Livestream noch einen Schritt weitergehst, sind interaktive Livestream-Kurse das Nonplusultra. Eine Freundin von mir nimmt so weiterhin regelmäßige Pilates-Trainingsstunden war. Im Gruppenfitness-Zoom-Meeting fühlt es sich fast so an, als wenn man tatsächlich in der Gruppe trainiert. Der Trainer kann den Bewegungsablauf korrigieren, denn du bist ebenfalls per eingeschalteter Webcam zu sehen. Interaktive Livestream-Kurse werden sich eher wie der traditionelle Gruppenfitnesskurs anfühlen, den Sie vielleicht Angebote von Ihrem örtlichen Fitnessstudio besuchen. Der Unterricht wird im Voraus geplant und live für eine Gruppe von Menschen unterrichtet.

9 Tipps für den Online-Fitnesserfolg

Für welches Online-Training du dich entscheidest, hängt von deinen persönlichen Vorlieben ab. Du solltest aber einiges berücksichtigen, um den besten Erfolg aus deinem Training zu ziehen. Wie stellst du sicher, dass du die Übungen richtig machst, wenn der Trainer nicht direkt dabei ist?

Ich habe ein Trainerteam befragt in meinem ehemaligen Fitness-Studio befragt und ihre besten Ratschläge hier für dich zusammengestellt. Alle Trainerinnen und Trainer unterrichten von Pilates bis Yoga, HIIT und mehr und sind seit Beginn der Pandemie online.

1: Wähle den richtigen Ort zum Trainieren

Stelle sicher, dass genügend Bewegungsfreiheit um dich herum besteht.

  • Sei dir deiner Umgebung bewusst.
  • Achte auf Teppiche und andere Stolperfallen
  • Sei vorsichtig mit Tischen und Stühlen, da diese je nach Gewicht und Art des Bodenbelags rutschen können.
  • Halte Requisiten wie Hantel und Bänder o.ä. in der Nähe, aber nicht im Weg.

2: Komme nicht zu spät

Versuche dich rechtzeitig in den Kursraum einzuloggen, damit du mitbekommst, was der Kursleiter für den Kurs geplant hat. Sie teilen normalerweise mit, was du benötigen und was du stattdessen verwenden kannst, wenn du es nicht vorrätig zuhause hast. Sie möchten auch sicherstellen, dass du den Aufwärmteil des Kurses nicht verpassen.

3: Höre auf deinen Körper

Wenn sich eine Übung heute nicht richtig für dich anfühlt, mache nicht weiter. Mache etwas anderes, was dir auch guttut. Du kannst die aktuelle Übung jederzeit überspringen. Trinke etwas und hole mal Luft, während du auf die nächste Runde, oder Anweisung wartest.

4: Habe keine Angst, Fragen zu stellen

In einem interaktiven Livestream-Kurs kannst du direkt mit dem Kursleiter sprechen. Wenn nicht, dann wende dich vor oder nach dem Unterricht an deinen Trainer, um dir Klarheit zu verschaffen.

5: Ablenkungen beseitigen

Lege dein Telefon beiseite und lassen dich sich so wenig wie möglich ablenken. Ist doch klar, oder? Welcher Kursleiter erlaubt ein Smartphone in der Übungsstunde. Das gilt auch für zuhause. Nimm dir Zeit, um dich zu konzentrieren und genieße die Bewegung deines Körpers.

6: Richte eine Routine ein

Sobald du ein paar Lieblingskurse gefunden hast, mache eine Gewohnheit daraus. Indem wir Routinen entwickeln und einhalten, halten wir uns für einen gesunden Lebensstil verantwortlich.

7: Füge den Online-Kurs in deinen Kalender

Egal, ob es sich um einen geplanten Livestream-Kurs handelt oder du dir Zeit für ein On-Demand-Training nehmen willst. In Ergänzung zu Punkt 6 ist es nur sinnvoll, diesen Termin mit der selbst in den Kalender einzutragen. Verpflichte dich!

8: Schalte deine Kamera ein

Wenn du an einem interaktiven Kurs teilnimmst, erwäge, deine Kamera einzuschalten, um deine Erfahrung zu maximieren. Eigentlich ist ein interaktiver Kurs nur so sinnvoll. Die Trainer und Trainerinnen aller interaktiven Online-Kurse freuen sich sehr, wenn sie dir zuschauen können! Stelle auch sicher, dass du gut für den Trainer sichtbar bist, also nicht im Dunkel verschwindest. Hellere Kleidung ist leichter zu erkennen.

Manche Leute sind verständlicherweise schüchtern vor einer laufenden Kamera. Aber was soll das. In einem echten Kurs vor Ort bist du auch vollständig sichtbar.

9: Erfahre, was für dich funktioniert

Wenn du es hinbekommst, ein paar private Schulungen (persönlich oder online über Zoom) mit einem qualifizierten Trainer zu absolvieren, wird es dir helfen Wege zu finden, Übungen zu verbessern oder zu modifizieren, um deinen individuellen Bedürfnissen und Zielen zu entsprechen. Ich kann den Online-Kursen in aller Regel sehr gut folgen, weil ich jahrelang trainiert habe. Ein Online-Training egal in welcher Form stellt für mich eine Motivation dar und ist Ideengeber. Die eigentlichen Übungen beherrsche ich meistens.

Wer kann an Online-Fitnesskursen teilnehmen?

 

Es ist für jeden etwas dabei, für jedes Alter, jede Stufe und jeden Fitnessgrad. Die Möglichkeit, sich virtuell zu treffen und gemeinsam auf diese Art Sport zu treiben, war in diesen herausfordernden Zeiten ein riesiges Geschenk.

Online-Fitness ist da, um zu bleiben. Es ist unglaublich praktisch und kann dich sogar mit einer Community von Menschen mit ähnlichen Interessen verbinden. Welchen Fitnesspfad du auch wählst, ich hoffe, dass du in Bewegung bleibst.

Teile doch deine Online-Fitness-Erfahrung mit mir und schreibe mir in der Kommentarfunktion.

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Es lebe der Sport

Es lebe der Sport

Es lebe der Sport

Bei diesem Ausspruch kommt wahrlich nicht bei Jedem Freude auf. Sehr viele halten es mit Churchill: NO SPORTS! Ehrlich gesagt, es gab auch in meinem sportlichen Dasein Situationen, in denen ich genau á la Churchill dachte. Irgendeine Sportverletzung zwang mich zum Stillstand. Siehste, hättest du kein Sport gemacht, würde es dir jetzt bessergehen.

Diese wenigen Augenblicke waren höchst selten und so schnell wieder vorbei wie sie kamen.

Ab meinem dreiundzwanzigsten Lebensjahr begleitet mich Sport. Davor war ich eine sehr faule Socke. Mein Gott, mein Angstwort damals war „Bundesjugendspiele“ und „Sportunterricht“. Mit abgrundtiefer Verachtung umging ich jede Möglichkeit mich zu bewegen. Vor allem dieser Gruppenzwang. Furchtbar. Sport an und für sich war schon schrecklich genug, und das dann auch noch in der Gruppe war der Gipfel der Unmöglichkeiten.

Wie kam ich trotz dieser Abneigung zum Sport mit 23 Jahren?

In meinem früheren Leben war ich Zahnarzthelferin. Ein Studium für mich war geplant. Meine Eltern planten das. Ich hatte keine Lust. Schule war langweilig und ich wollte einen eigenen Haushalt gründen, d.h. weg von zuhause. Geld verdienen und selbständig sein.

Ich bin eine Quasseltüte und liebte schon immer die Kommunikation. Ich stellte mir die Arbeit als Zahnarzthelferin richtig nett vor. Außerdem bot sich für die Jahrgänge der höheren Schulausbildung an, die Ausbildung in Turbogeschwindigkeit zu absolvieren. 

Nach 2 Jahren bereits meldete sich mein Rücken. Die Stuhlassistenz forderte ihren Tribut. Außerdem lag eine nicht behandelte Skoliose vor.  Der 4 Lindenwirbel begann sich zu verabschieden. Sehr schmerzhaft. Mein damaliger Chef konnte das Elend nicht mehr mit ansehen und schickte mich höchst privat zu einem Düsseldorfer Orthopäden (sein Freund). Ohne diesen Arzt würde ich vielleicht im Rollstuhl sitzen. Ich vergesse nie, was mir dieser Orthopäde damals empfahl: „Ich garantiere dir Mädchen, wenn du nicht anfängst deinen Körper zu trainieren, wirst du mit 40 Jahren körperlich am Ende sein“.

Er zählte mir meine Degenerationen auf

und gab mir unmissverständlich zu verstehen, was ich zu tun habe, damit dieser Krankheitsverlauf gestoppt, geheilt und so gut wie eben geht wieder in einem positiven Gesundheitszustand geführt wird.

„Stärke dein natürliches Muskelkorsett“ und dann zeigte er mir an meinem Körper und an einem Modell, welche Muskeln es am dringlichen gilt zu trainieren. Später dann alle Muskeln, damit ich im Leben weiter aufrecht gehen könnte.

Ich muss nicht erklären, welche Panik mich ereilte und wie ernst es für wurde. Ich setzte alles daran, dass mein natürliches Muskelkorsett wuchs und gedeihte.

Fortan trainierte ich in den Mucki-Buden,

die Anfang der 1980 Jahren meistens nur Männer besuchten. Damals keine eleganten und schicken Wellness-Oasen und Lady-Fitness-Studios, sondern schweißriechende Männerdomänen. Die Testosteron geschwängerte Luft war stickig. Die Blicke, die mich trafen, waren misstrauisch und verwundert. Mitte der 1980 Jahre gewöhnten sich die Männer daran, dass die eine oder andere Frau mit trainierte. Es gab wirklich tolle Ratschläge von diesen Supermännern. Niemals ist mir irgendeine Art von Belästigung, oder blöder Anmache widerfahren. Im Gegenteil.

Es waren freundliche und hilfsbereite Männer, wenn ich vor einem Berg von Eisen stand, der erst mal abräumt werden musste, damit ich mit meinen paar 15 Kilo meine Langhantel schwingen konnte. Klar, gefrotzelt haben sie manchmal die Arnold´s und die Jean-Claude Van Damm´s. „Pass auf, überheb dich nicht!“

Heute gibt es fast nur Training bei mir zu Hause. Ein Fitness-Studio besuche ich hin und wieder, wenn ich einige Monate mal wieder Abwechslung brauche. Meine allerliebste Trainingsumgebung ist heute die Natur. Den Sport habe ich nach einer fast 3 jährigen Pause wieder entdeckt, weil die Kilos schwinden sollten. Nun, einfach wird das nicht werden.

Sportliche Vorbilder können motivieren

Ich bin ein Arnold Schwarzenegger Fan. Ich liebe Science Fiction und Fantasy-Filme. Arnie als Androide aus der Zukunft im Terminator. Herrliche Erinnerungen an´s Popcorn-Kino.

Es gibt einige Bücher zum Thema Body Building von Herrn Schwarzenegger. Am besten allerdings finde ich das letzte Buch von ihm: Total Recall – die wahre Geschichte meines Lebens. Ein sehr interessanter Lebensweg und vor allem, Arnold lässt tief blicken. Es hat Gründe, so erfolgreich zu sein. Wie erfolgreiche Menschen ticken, was sie ausmacht und wie der Ehrgeiz weiterbrennt, kann man sich von ihnen abschauen. Da ist nichts dem Zufall überlassen. Ziemlich zum Schluss in diesem über 600 Seiten Wälzer schreibt Arnold Schwarzenegger über Arnold´s Regeln. Eine davon lautet: „Verwandle deine Mankos in Vorzüge“. 

Die Hollywood-Agenten wollten keinen mit diesem Akzent und diesem Körper und diesem Namen. Mit dem Adjektiv „Bizarr“ beschrieben sie, was sie von Herrn Schwarzenegger hielten.

Das war nur die Aufforderung für Arnold Schwarzenegger, an seinem Akzent und den schauspielerischen Fähigkeiten zu arbeiten. Ich erspare mir die Einzelheiten zu seiner Karriere. John Milius, Regisseur von Conan der Barbar: „Wenn wir Schwarzenegger nicht gehabt hätten, hätten wir uns einen wie ihn basteln müssen.“ 

Gerade die Eigenschaften, die eine Rolle verhinderten, habe ihn zum Star in Hollywood gemacht.

Zum Schluss mein Lieblingsspruch

Es gibt noch einen Ausspruch von Arni, für den ich absolut stehe, weil ich ebenfalls diese Erfahrung gemacht habe:

„Disziplin ist nur eine Frage der Zielbewusstheit. Wer seine inneren Bilder klar vor Augen hat, kann seine nächste Handlungsgelegenheit gar nicht abwarten.“

Ja, wer sein Ziel kennt, braucht nicht herumzuirren. Mein Ziel war allerdings nicht unbedingt nur ein gesunder Rücken, sondern ganz nebenbei auch Gewichtsverlust. Schlank sein – fast um jeden Preis! Die Vernunft kehrte aber ein und mit dem Sporttraining brauchte ich fortan keine Diät mehr, um mein Gewicht zu halten.

Viel Erfolg beim Ziele formulieren und Dranbleiben.

 

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